Teurer Wohnen für Hartz IV-Empfänger

Der Tagesspiegel meldet am 04.04.2012, dass der Berliner Senat ab Mai mehr Geld für Miete und Heizung bereitstellt. Damit soll der Kostenexplosion bei den Berliner Mieten und Nebenkosten Rechnung getragen werden. Das ist mal eine gute Nachricht und mit Sicherheit ein wesentlicher Beitrag der Politik zur Entspannung der sozialen Lage. Der Berliner Senat beschloss am Dienstag neue „Richtwerte für angemessene Mieten“. Einem Singlehaushalt können dann im Durchschnitt 394 € statt bisher 378 € erstattet werden. Der durchschnittliche Richtwert für einen Haushalt mit Eltern und zwei Kindern erhöht sich von 619 € auf 665 €.

Die neue Verordnung für die Kosten der Unterkunft berücksichtige zum ersten Mal „in angemessenem Rahmen“ die Preisentwicklung bei den Energiekosten, so Sozialsenator Mario Czaja (CDU). Außerdem werden die Richtwerte für die Bruttowarmmieten an den jeweils aktuellen Berliner Mietspiegel gekoppelt, um so den steigenden Mieten Rechnung zu tragen.

Die Härtefallregelungen, unter anderem für alte, kranke und behinderte Menschen und für Schwangere, Alleinerziehende und Wohnungslose, werden beibehalten ...

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