Tagungsbericht: WCLF Konferenz „Tax and Intellectual Property”

WCLF Konferenz „Tax and Intellectual Property – Immaterielle Werte als zentrale Komponente innovativer Steuerstrategien” – 22. März .2012 Frankfurt/Main.

Während die Steueroptimierung im Transaktionsbereich langsam an ihre Grenzen stößt, sind die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Schaffung und Zuordnung von Geistigen Eigentumsrechten noch lange nicht ausgeschöpft. Intangibles werden daher zunehmend zum wesentlichen Bestandteil international ausgerichteter Steuerstrategien. Während etliche Länder wie etwa die Beneluxstaaten spezielle Steuerkonditionen für die Ansiedelung von Forschung und Entwicklung einräumen (Stichwort Innovationsbox), versucht Deutschland, den zunehmenden Steuerwettbewerb innerhalb der EU einzudämmen.

Dieses Szenario war Anlass für den World Council for Law Firms and Justice e.V. (WCLF), dem Thema Steuergestaltung mit immateriellen Werten eine multidisziplinär besetzte Konferenz zu widmen. Zwei Vorträge, zwei Podiumsdiskussionen und acht Workshops beleuchteten die politischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Realitäten, mit denen sich Steuerplaner einerseits und der Fiskus andererseits konfrontiert sehen. Als Redner traten Manfred Naumann, Ministerialrat und Referatsleiter im Bundesministerium der Finanzen, sowie Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium auf. Die erste Diskussionsrunde zwischen Vertretern der Finanzverwaltung, Steuerexperten großer Unternehmen und Beratern führender Wirtschaftskanzleien war teils kontrovers und in der Summe sehr ergiebig. Wiederkehrende Themen waren Ausmaß und Folgen des innereuropäischen Steuerwettbewerbs, eine mögliche zukünftige Besteuerung von Zinsen und Lizenzen sowie die Auswirkungen einer etwaigen Begrenzung der Abzugsmöglichkeiten bei Zins- und Lizenzzahlungen ...

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