Schreddern nützt nichts: GmbH-GF haftet auch ohne Unterlagen

Der Insolvenzverwalter kommt in den Schuldnerbetrieb – Der Geruch von Papierstaub und das Gekreische des Papierschredders hängen noch in der Luft, alle Unternehmensunterlagen sind verschwunden – und damit vermeintlich alles, was man benötigt, um dem Geschäftsführer Böses nachzuweisen.

Natürlich ein krasses Szenario, das ich aber tatsächlich schon live erlebt habe. Für die Gesellschafter und die Gläubiger eine unangenehme Situation. Bekanntlich muss derjenige, der einen Anspruch geltend macht, alle zugrunde liegenden Tatsachen beweisen – und mach das mal, wenn es keine Unterlagen gibt.

Glücklicherweise gibt es den BGH. Der hilft in diesen Extremfällen mit Beweiserleichterungen im Schadensersatzprozess: Der Geschäftsführer, der in die Kasse greift, ist ja für sie und die korrekte Abrechnung verantwortlich. Also muss er die Belege für Ausgaben vorzeigen können, andernfalls haftet er für Kassenfehlbeträge ...

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