Prozess: Falsche Internet-Shops

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage gegen vier Männer unter anderem wegen Computerbetrug erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, Online-Shops betrieben zu haben. Dort konnten Kunden Elektroartikel, Autos und andere Waren bestellen. Bezahlt wurde per Vorkasse, geliefert wurde nie. Zusätzlich haben die Beschuldigten laut Staatsanwaltschaft gefälschte E-Mails verschickt, um an Zugangsdaten von Bank-Kunden zu gelangen. Laut Anklage seien 2054 Menschen geschädigt worden.

Das bayerische LKA hat im Mai letzten Jahres acht Personen festgenommen. Die Polizeibeamten durchsuchten Häuser und Büros. Den vier jetzt angeklagten Männern wird unter anderem bandenmäßiger Computerbetrug, Computersabotage, Nötigung und Ausspähens von Daten vorgeworfen. Das Landgericht Augsburg hat die Anklage bereits zugelassen.

Ein Urteil wird für Ende Juli erwartet.

( Quelle: Augsburger Allgemeine online vom 27.03.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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