Haftpflicht-Willkür: Kürzung von Sachverständigengebühren

Der gegnerische Versicherer weigert sich nach einem Verkehrsunfall, die entstandenen Sachverständigenkosten zu begleichen. Diese seien überhöht. Im Interesse der Versichertengemeinschaft könne man sich hierauf nicht einlassen. Überwiesen hat der Versicherer auf die Sachverständigenkosten lediglich einen Pauschalbetrag, der gerade einmal die Hälfte der entstandenen Kosten ausmacht.

Tatsächlich hat der Sachverständige nach einem Tabellenwerk abgerechnet, um welches schon zahlreiche Klageverfahren geführt worden sind … Allerdings haben sich in diesen Verfahren jeweils die Versicherer auf jenes Tabellenwerk gestützt, um damit höhere Forderungen von Sachverständigen zurückzuweisen.

Die Gerichte haben ganz überwiegend dahingehend befunden, daß das mit Teilen der Versicherungswirtschaft ausgehandelte Tabellenwerk keine geeignete Schätzungsgrundlage darstellt ...

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