GSM AG: Insolvenz als Alternative und außerordentliche Kündigungen

Nachdem die Anleger der GSM AG darüber informiert wurden, dass weitere Auszahlungen vorerst nicht erfolgen würden, kämpft die Gesellschaft gegen den Vertrauensverlust. Sie sieht die Insolvenz als Alternative zu außerordentlichen Kündigungen. Für Anleger gilt es zu retten, was noch zu retten ist. Welche Aspekte müssen Investoren jetzt beachten? Die schlechten Nachrichten aus Greiz nehmen für Vertragspartner der GSM AG kein Ende. Nun bekommen die Vertragspartner der GSM AG wieder Post und es kommt wirklich schlimm. Nach eigenen Aussagen sieht sich die GSM AG Forderungen einiger Anleger ausgesetzt, die ihre Ansprüche aus den Kaufverträgen geltend machen. Angeblich gäbe es anonyme Drohungen. Aus diesem Grund sieht sich die GSM AG nach eigenen Aussagen gezwungen, sämtliche Kaufverträge mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund zu kündigen. Daraus resultiere für die Vertragspartner ein Kündigungsguthaben, welches sich aus dem Ankaufswert der Lebensversicherung und den bisherigen Ratenzahlungen errechnet. Der Differenzbetrag stelle das Kündigungsguthaben dar. Dieses könne aus dem Immobilienvermögen der GSM AG und dem entsprechenden Verkauf der Immobilien realisiert werden. Wann die Anleger mit Zahlungen rechnen können, wird nicht gesagt. Die Insolvenz des Unternehmens wird von der Geschäftsführung als Alternative zu den geplanten Verkäufen dargestellt Erst Anfang März wurden die Vertragspartner darüber informiert, dass die Kriminalpolizei München die Geschäftsräume der Haupt- und Zweigniederlassung der Steuerberatungsgesellschaft der GSM AG aufgesucht hätte. Grundlage hierfür war ein entsprechender Beschluss des AG München. Weiter wurden die Anleger darüber informiert, dass bis auf weiteres keine Auszahlungen im Hinblick auf die Ratenzahlungen aus den Kaufverträgen erfolgen würden. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Das Schreiben wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet ...Zum vollständigen Artikel

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