So geht´s nicht! Ein Banker soll Sex gehabt haben, und dann auch noch während der Arbeitszeit in 200 Metern Höhe oder so ähnlich

„Wirbel um Schreibtisch-Sex im Banktower“, überschreibt bild.de einen bemerkenswerten Beitrag vom heutigen Tag über das Liebesleben eines höheren Geldverwalters der HeLaBa, und weil die Geschichte unglaublich aufregend ist und von dem betroffenen Manager als gegen ihn gerichtete Intrige vehement dementiert wird, berichte ich im strafblog darüber. Denn das wäre ja eine unerträgliche und absolut strafwürdige Verleumdung, wenn dem Mann ein überhaupt nicht stattgefunder Fick (Verzeihung, aber der BILDjargon verführt zu solchem Vokabular) im „Turm der Lust“ (so Originalton bild.de) böswillig unterstellt würde. Um dem Ganzen das notwendige Gewicht zu geben, weisen die BILD-Reporter HORST CRONAUER und RADOSLAV RAJLIC darauf hin, dass die HeLaBa eine Bilanzsumme von 164 Milliarden Euro hat und dass der Banktower 56 Stockwerke hat und 200 Meter hoch in den Himmel ragt. Donnerwetter! Und in diesem monströsen Gebäude soll also ein Banker während der Arbeitszeit (!!!) Sex mit einer Sekretärin gehabt haben und auch noch dabei ertappt worden sein, nachdem man „den als selbstbewusst und wichtig geltenden Mann und die sportliche Frau“ zuvor in der Kantine „immer wieder“ gemeinsam hat essen sehen. (Bislang dachte ich, dass Kantinen genau zu diesem Zweck da sind, aber vielleicht muss ich da umdenken.) Das hatte zu einem ziemlichen Verdachtsszenario geführt.

Der Bankmitarbeiter, der unverschuldet in die für ihn sicher hochnotpeinliche Szene hineingeplatzt sein will, hat den Vorfall seiner Bedeutung entsprechend dann auch gleich in die Chefetage getragen und dort ermittelt man jetzt akribisch ...

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