Keine Opferentschädigung für Schläger

Wer leichtfertig eine Schlägerei anfängt, darf sich über lebensgefährliche Verletzungen nicht wundern. Ein Anspruch auf staatliche Opferentschädigung besteht dann nicht, stellte das Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen in Essen in einem am Montag, 02.04. 2012, veröffentlichten Urteil klar (AZ: L 13 VG 68/11).

Damit scheiterte ein 1977 geborener, in Duisburg lebender Kläger vor Gericht. Er hatte vor einer Diskothek eine Schlägerei mit einem US-amerikanischen Soldaten begonnen. Bereits vorher hatte der „äußerst aggressive“ Kläger sich mit dem Soldaten, der laut Zeugen eine Statur wie der US-Boxer Mike Tyson hatte, in der Diskothek gerangelt.

Als es schließlich zur Schlägerei kam, entpuppte sich der Soldat tatsächlich als geübter Kampfsportler. Der Kläger ging schließlich bewusstlos zu Boden, der Soldat trat trotzdem noch mehrfach gegen den Kopf seines Opfers ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK