Idealismus muss man sich leisten können – das Borstenvieh bleibt unbehelligt

„Den Schweinen muss man mit aller Entschiedenheit und Mitteln das Handwerk legen!“ Diese Aussage bekommen wir immer wieder dann zu hören, wenn der Filius scheinbar dem unwissenden Vater oder der Mutter eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung eingebrockt hat. Eine Nutzung von Tauschbörsen wird vehement bestritten. Die Eltern glauben ihrem Kind und wittern Betrug. Betrüger sind Schweine! Warum immer das arme Borstenvieh als Vergleich herangezogen wird, kann ich auch nicht verstehen.

Ein neues Feindbild – die Abmahnkanzlei – ist geboren. Wie immer, bekommt meistens nur der Bote der schlechten Nachricht den Hass des Empfängers zu spüren. Der eigentliche Auftraggeber der Abmahnung, der Rechteinhaber, findet kaum Erwähnung.

Diesem Feind möchte man mit allen Mitteln entgegentreten. In einem gemeinsamen Kriegsrat werden die Fakten zusammengetragen und Verteidigungsstrategien ausgearbeitet. Die Lage ist nicht aussichtslos. Die vergangenen Schlachten haben gezeigt, der Gegner ist durchaus verwundbar ...

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