LAG Hessen: Fristlose Kündigung wegen privater Nutzung des Diensthandys

Der Kläger ist seit 1985 bei der beklagten Arbeitgeberin beschäftigt, zuletzt als Hubwagenfahrer (rund 3.000 Euro brutto). Zu dienstlichen Zwecken hat die Arbeitgeberin ihm ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt. Bei der Entgegennahme des Geräts unterschrieb der Kläger folgenden vorgedruckten Text:

„Bitte beachten Sie, dass die Weitergabe des Handys an Dritte nicht zulässig ist. Die o.g. Telefon-Nr. ist nur für die dienstliche Verwendung vorgesehen. Für private Gespräche ist die private DuoBill Pin-Nr. zu verwenden“.

Während eines Urlaubs im Februar 2012 verursachte der Kläger durch private Telefonate aus dem Ausland Gesprächskosten in Höhe von fast 1.000 Euro, die er über die dienstliche Telefonnummer geführt hatte. Eine Überprüfung ergab, dass der Kläger auch schon früher in größerem Umfang private Telefonate über die dienstliche Nummer statt über die "DuoBill"-Nummer geführt hatte. Die Beklagte kündigte das Arbeitsverhältnis außerordentlich ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK