Kindeswohl geht auch Väter an

Das Bundesverfassungsgericht hat ja nun entschieden, dass die bisherige Regelung des § 1626 a BGB verfassungswidrig ist und dahingehend entschied, dass bis zur Neuregelung das Familiengericht auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge in Gänze oder zu einem Teil auf beide Eltern gemeinsam zu übertragen ist, wenn es dem Kindeswohl entspricht. Für Väter wird es dadurch nur bedingt leichter, wenn sie Antragsteller sind. Sie müssen nachweisen, dass eine Übertragung im Sinne des Kindeswohls ist. Eine akribische Aufarbeitung des Gesamtfalles ist die logische Folge davon. Ein bloßes Interesse des Vaters am Kind reicht nicht aus, dann wird der Antrag abgewiesen ...

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