G8GTS – und die GSG 9 vom Verwaltungsgericht Trier

Es gab mal Zeiten – Ihre Gross- oder Urgrosseltern haben Ihnen davon vielleicht auch noch erzählt – da bestimmten Pfarrer, Schullehrer und Väter, welche Schule die Söhne und ob Töchter überhaupt eine und wenn ja wie lange, welche Schule und wie lange besuchen durfte. Von höherer Schule gar nicht zu reden. Dachten Sie diese Zeiten seien vorbei? Dann lassen Sie ihre Augen mal meinen Worten in die nächsten Zeilen folgen. Und nach Trier. Da gehen die Uhren noch anders.

Es waren einmal Eltern eines Schülers, die waren der Meinung, ihr Sohn solle ein bestimmtes 9jähriges Gymnasium besuchen. Dieser Meinung war auch – nebenbei bemerkt – die Empfehlung der Grundschule des Schülers gewesen.

Nun wollten an dieses Gymnasium viele Schüler. Und so entstand ein sog. Bewerberüberhang von insgesamt 50 Schülern.

“Ooooch, dann kucken wir mal, wen wir von denen nehmen”, sprach der Schulleiter des Gymnasiums vielleicht. So oder so ähnlich. Und traf eine Auswahlentscheidung. Vielleicht schrieb er die Namen der Schüler auf Papierflieger, griff dann in die Vollen und liess ein paar davon fliegen. Mit 50 Papierfliegern, die man fliegen lassen kann, hat man eine Weile Spass. Und am Ende blieben eben die, welche auf seine Schule durften. Vielleicht aber war alles bei der Auswahl auch ganz ernst und ganz anders. Aber die Idee mit den Papierfliegern gefällt mir besser. Am Ende kam trotzdem dabei raus: Der Schüler durfte nicht dorthin. Auch an den drei anderen drei neunjährigen Gymnasien in Trier hatte er dann keinen Schulplatz bekommen. Und zwar war man der Meinung, der Bub, der in Pallien wohnt, könne auch den Weg zum Friedrich-Spee-Gymnasium nehmen. Das aber wird als achtjähriges Gymnasium in Ganztagsform („G8GTS“) geführt ...

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