Wenn Spuk zum Sachmangel wird

Geistergeschichten und Spukhäuser gibt es viele – bei manchen davon stellte sich im Nachhinein auch heraus, dass es sich bei den Geistern um gewöhnliche Termiten handelte, was den baldigen Einsturz des Gebäudes kurz nach Auftreten der merkwürdigen Phänomene erklärte. Wieder andere werden von ganz realen Erscheinungen heimgesucht, die sich meist im Dauerbesuch der buckligen Verwandtschaft manifestiert; das soll allerdings tatsächlich bei einigen auch über den Tod hinaus so gewesen sein ...

Mitunter haben sich aber auch Gerichte mit Spukphänomenen zu beschäftigen.

So wird von dem englischen Lord berichtet, welcher ein Anwesen auf dem Land erstand mit der Garantie des Vorhandenseins einer bestimmten Anzahl und Beschaffenheit von Geistern. Leider vermisste der Käufer die Anwesenheit des versprochenen Bischofs ohne Kopf ... und angeblich ist es ihm erfolgreich gelungen, über das Gericht den Kaufpreis erfolgreich zu mindern. Übrigens fand das nicht im Mittelalter statt, sondern dieser Tage – kein Wunder in einem Land, in dem es schon zum guten Ton gehört, einen Hausgeist zu haben und in dem jedes Haus älter als 30 Jahre damit angibt, "one of the most haunted houses in England" zu sein. Die Briten halten eben noch was auf ihre Verstorbenen und wissen sie dann auch gerne um sich; jeder, der mal in Hampton Court Castle war, weiß, was ich meine. Sollte Ihnen da übrigens am Eingangstor Sir Thomas Moore begegnen: keine Sorge, es ist ein Schauspieler. Sollte Ihnen allerdings im weiteren Verlauf des Besuchs dort Henry VIII. begegnen, so verneigen Sie sich und rufen Sie um Gottes Willen laut aus "God save the King!". Der dicke Schauspieler wird nämlich sehr ungehalten, wenn man es nicht macht ... Sollten Sie mal nach London kommen, gönnen Sie sich ruhig mal für 18 GBP p.P. einen Abend mit der Ghostbus Tour (hier: http://www ...

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