Sperre des Arbeitslosengeldes nicht bei wichtigem Grund

Auch wenn ein Arbeitnehmer vorsätzlich die Arbeitslosigkeit herbeigeführt hat, tritt keine Sperre des Arbeitslosengeldes ein, wenn ein wichtiger Grund für die Arbeitsaufgabe vorgelegen hat. Der Umzug an einen anderen Ort zum Lebenspartner wegen gesundheitlicher Probleme in der Schwangerschaft ist ein wichtiger Grund.

So die Entscheidung des Sozialgerichts Dortmund in dem hier vorliegenden Fall einer schwangeren Frau, die einen Aufhebungsvertrag mit ihrem Arbeitgeber abgeschlossen hat, um zum Kindsvater in eine andere Stadt zu ziehen. Die Frau ist als Reinigungskraft in Berlin beschäftigt gewesen, bevor sie im 5. Monat schwanger, zu dem in Bochum lebenden Partner gezogen ist. Die Agentur für Arbeit Bochum ordnete ein zwölfwöchiges Ruhen des Anspruchs auf Arbeitslosengeld während einer Sperrzeit bei Arbeitsaufgabe an ...

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