Samstagnacht – Mississippi Burning und ich fühle mich ertappt!

Christopher Michael Little at http://www.flickr.com/photos/totallyfn/

Gestern Abend lud ich mir “Total Eclipse” von Billy Cobham und “Romantic Warrior” von Chick Corea mit seiner Truppe “Return to Forever” von iTunes runter und wir reisten zurück in eine Epoche meiner Jugend. Schwindelerregende Gitarren- und Keyboardläufe, begleitet von dichten Schlagzeugrhythmen und kraftvollem Bass, sprangen mich aus meinen Zeppelinlautsprechern an, hämmerten gegen Wände und Decken des Hauses, flüchteten bebend durch Spalten und Ritzen und rasten durchs Treppenhaus bis in die Wohnung meines Sohnes, der der späten Rache für den Hip-Hop-Krempel, den ich jahrelang ertragen musste, nur dadurch entging, dass er auf einer auswärtigen Geburtstagsparty war. Man, wie lange hatte ich diese Musik nicht mehr gehört? Und da wir schon mal so schön am Kulturkonsumieren waren, legte ich um Mitternacht den 1988 erschienen Film “Mississippi Burning” von Alan Parker mit dem überragenden Gene Hackman als FBI-Agent Rupert Anderson in den DVD-Player.

Ungeachtet der seinerzeit im Spiegel oder der Zeit erschienen durchwachsenen Kritiken, zog mich der auf einer wahren Begebenheit basierende Film sofort in seinen Bann. Um es kurz zu machen: Die FBI – Agenten Anderson und sein Chef Agent Alan Ward (Willem Dafoe) reisen 1964 im Auftrag der Bundes-Regierung nach Jessup County, Mississippi, um das Verschwinden von drei jungen Bürgerrechtsaktivisten zu untersuchen ...

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