Rezension Zivilrecht: Honorarmanagement bei Architektenverträgen

Lederer / Heymann, HOAI –Honorarmanagement bei Architekten- und Ingenieurverträgen, 3. Auflage, C.H.Beck 2011 Von RA, FA für Sozialrecht undFA für Bau- und Architektenrecht Thomas Stumpf, Pirmasens Nach fünfjähriger Pause erscheint das Praxiswerk zum Honorarmanagement derArchitekten und Ingenieure erstmals wieder in neuer Auflage, herausgegeben undverfasst von Dr. Lederer, Rechtsanwalt und Partner der im Baurecht sehrrührigen und bekannten Kanzlei Kapellmann und Partner, sowie Dipl.-Ing. KlausHeymann, seines Zeichens Architekt und Honorarsachverständiger bei derArchitektenkammer NRW. Zwei ausgemachte Praktiker also, welche mit demvorliegenden Werk der Zielgruppe eine nachhaltige Optimierung undprofessionelle Handhabung des Honorars von Anfang an ermöglichen wollen. Worum geht es in dem Buch? Die HOAI – Honorarordnung für Architekten undIngenieure - fristet juristisch ein Schattendasein und ist nur Spezialistengeläufig. Wer nicht muss, macht einen großen Bogen um dieses höchstkomplizierte Preisrecht. Das vorliegende Buch widmet sich in seinen 3 Kapitelnsehr intensiv der HOAI. Nach kurzer Einführung zur Einordnung der Rechtsnaturdes Architektenvertrags und grundsätzlichen Erwägungen zur Honorarberechnungstellt Lederer im ersten Kapitel praxisnah die seit 18.08.2009 geltendeneue HOAI 2009 in ihren Grundzügen vor und erläutert alle Änderungen, welchesie mit sich brachte, in ihren praktischen Auswirkungen. Sehr ausführlich wirdinsbesondere das Nachtragsmanagement abgehandelt. Was sehr gut gefällt, ist diehervorragende Darstellung der Wechselwirkung zwischen erteiltem Auftrag und demsich hieraus ergebenden Honoraranspruch des Architekten. Die Frage danach, wannder Architekt den vertragslosen Zustand, in welchem er auf eigeneswirtschaftliches Risiko nur Akquiseleistungen erbringt, verlässt und einenvertraglichen Vergütungsanspruch erringt, wird anhand der geltendenRechtsprechung – letzten Endes nur Einzelfallentscheidungen – sehr informativaufbereitet ...Zum vollständigen Artikel


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