Warum Tatort-Krimis immer schlechter werden: Der offene Brief der Drehbuchautoren

Ich frage mich schon langem, warum die meisten Tatortkrimis im Ersten langweilig sind. Man wittert schlechte Drehbücher mit unglaubwürdigen Plots, hölzernen Dialogen und diffusem Handlungsstrang.

Jetzt weiß ich, warum: Ich habe den jüngst veröffentlichten Offenen Brief der Tatort-Drehbuchautoren pro Urheberrecht gelesen. Zum Inhalt will ich gar nicht Stellung beziehen (das haben andere getan; siehe Link auf CCC unten). Aber sieht man sich die zahlreichen Stil-, Rechtschreibe- und Grammatikfehler in dem Text an, ahnt man, was beim Tatort u.a. falsch läuft. Hier die Analyse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

"Die Auseinandersetzung um das Urheberrecht tobt mit zunehmender Heftigkeit, bislang behaupten aber die Grünen, Piraten, die sogenannte Netzgemeinde und junge Netzpolitiker[1] aller Parteien[2] die Deutungshoheit und erklären der analogen Gesellschaft, dass das „viel zu komplizierte Urheberrecht“ dringend modernisiert werden müsse, dass die Nutzer besser gestellt werden müssten, dass das "Teilen des Wissens" einfach zum Internet gehöre, dass das geistige Eigentum lediglich "ein Kampfbegriff der Verwertungsindustrie" und ohnehin "jeder User ein Künstler“ sei.[3]

Und die etablierte Politik?[4] Die schwarz-gelbe Regierung, die den Urhebern im Koalitionsvertrag noch einen besseren Schutz der Kreativen[5] Leistungen[6] im Internet versprochen hatte, hat offenbar ihre Bemü-hungen[7] mehr oder minder[8] eingestellt, insbesondere das Justizministerium[9]. Ansonsten herrscht[10] vor allem Opportunismus, Kleinmut und Schweigen - die Wahlerfolge der Piraten scheinen das[11] noch zu verstärken.

Diese durchaus[12] bedrohliche Gemengelage wollen die Urheber[13] nicht länger schweigend[14] hinnehmen, einzelne Künstler mischen sich laut und vernehmlich ein. Auch die deutschen Drehbuchautoren haben nun ihren Protest[15] und ihre politischen Forderungen[16] formuliert ...

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