Schiffsfonds: Sturmtief aus Fernost

Die wirtschaftliche Lage von Schiffsfonds trübt sich weiter ein. Nicht nur sinkende Charterraten verderben den Anlegern die Rendite und können zum Verlust ihrer Beteiligung führen. Nun sehen sich die Anleger einiger Schiffsfonds einer weiteren Kapitalvernichtung ausgesetzt: eine japanische Rederei kann die ohnehin geschrumpften Charterraten nicht mehr zahlen. Die japanische Großrederei Sanko Streamship hat knapp 200 Schiffe gechartert. Darunter sind auch Schiffe deutscher Beteiligungsgesellschaften. Nun befindet sich das Unternehmen in einer wirtschaftlichen Schieflage. Wie die Branche insgesamt leidet auch die Sanko Streamship unter dem weltwirtschaftlich bedingten Nachfragerückgang bei steigenden Treibstoffkosten. Nun kann die Rederei die Schiffsmieten nicht mehr voll bezahlen. Betroffen sind Fonds der Initiatoren HCI Capital, Dr. Peters, Salomon Invest sowie König & Cie (Fonds: �King Robert�). Besonders schwer hat es die Anleger der HCI Capital erwischt. Dort steht Sanko Streamship mit 14 Schiffen in der Kreide, zehn Tanker und vier Versorgungsschiffe für Ölplattformen. Davon gehören neun Schiffe verschiedenen HCI-Dachfonds, fünf weitere Schiffe werden von Einzelfonds gehalten ...Zum vollständigen Artikel


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