BGH: Muster der Widerrufsbelehrung muss vollständig übernommen werden

Eine den gesetzlichen Anforderungen nicht genügende Widerrufsbelehrung setzt die Widerrufsfrist nicht in Lauf. Ein Unternehmer kann sich auf die Schutzwirkung eines vom Gesetzgeber entwickelten Musters einer Widerrufsbelehrung nur berufen, wenn er das Muster vollständig übernommen hat (BGH, Urt. v. 01.03.2012 - Az.: III ZR 83/11).

Der BGH hat noch einmal bestätigt, dass die Schutzwirkung des gesetzlichen Musters der fernabsatzrechtlichen Widerrufsbelehrung nur dann eingreift, wenn der Text vollständig übernommen wird.

Der Unternehmer hatte nachfolgende Belehrung verwendet:

"Widerrufsrecht: Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung ...Zum vollständigen Artikel


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