Ein Schotterweg zum Wohngebäude

Die Erteilung eines Bauvorbescheides darf dann verweigert werden, wenn die Erschließung nicht gesichert ist. Für ein nicht privilegiertes Wohnbauvorhaben im Außenbereich ist ein teilweise geschotterter und mit unsortiertem Material befestigter Wirtschaftsweg keine ausreichende Erschließung; hier ist regelmäßig ein Weg notwendig, der asphaltiert ist.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Koblenz in dem hier vorliegenden Fall die Entscheidung der beklagten Verbandsgemeinde bestätigt. Die Klägerin war Eigentümerin eines Wochenendhauses, das am Standort einer Mühle im Außenbereich einer Ortsgemeinde im Hunsrück 1968 bauaufsichtlich genehmigt worden war. Das Anwesen liegt rund 300 m vom Ortsrand entfernt und kann nur über einen Wirtschaftsweg erreicht werden, der teilweise geschottert, teilweise auf einer Wegestrecke von ca. 80 m mit unsortiertem Material leicht befestigt ist. Im August 2010 stellte die Eigentümerin einen Antrag auf die Erteilung eines Bauvorbescheids für einen Erweiterungsbau und bezeichnete das Bauvorhaben mit „Nutzung als Wohngebäude“ ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK