Doch eine Umgangsregelung für den Hund?

Alle zwei Wochen wechselt der Hund von der Frau zum Mann und umgekehrt. Das ist das Ergebnis eines Urteils des Landgerichts Duisburg vom 14.07.2011 (Aktenzeichen 5 S 26/11).

Zunächst hatte das Landgericht geklärt, dass die früheren nichtehelichen Partner gemeinsam Eigentümer des Hundes sind. Hierbei ging das Gericht davon aus, dass für das Miteigentum der Frau die Vermutung des § 1006 Abs. 1 Satz 1 BGB spreche. Diese Vermutung konnte der Mann aufgrund der Beweiswürdigung des Gerichts nicht widerlegen.

Sind die Parteien demnach Miteigentümer des Hundes, kann die Frau von dem Mann gemäß § 745 Abs. 2 BGB Zustimmung zu einer Benutzungs- und Umgangsregelung nach billigem Ermessen verlangen ...

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