Bait-and-switch: Ködern und Umlenken ist nicht erlaubt

Es ist immer häufiger zu beobachten, dass Händler dem Irrtum erliegen, dass es in Ordnung sei, Waren im Internet zu bewerben, um den Kunden auf die eigene Shop-Präsenz zu locken, um den kaufwilligen Kunden sodann mit der Nachricht zu konfrontieren, dass das begehrte Produkt nicht geliefert werden könne. Dies geschieht in der Absicht das Kaufinteresse des Kunden auf andere Produkte umzulenken und deren Absatz zu fördern. Dem Gesetzgeber mißfällt diese Handlungsweise, daher wurde auch die Vorschrift des § 3 Abs. 3 UWG i.V.m. Nr.6 Anlage zu § 3 Abs. 3 UWG geschaffen, um dieser Geschäftspraxis einen Riegel vorzuschieben.

Oftmals werden Waren durch den Händler auf einer Vielzahl von Internetseiten im Internet beworben. Die angesprochenen potentiellen Kunden haben infolge der Bewerbung die berechtigte Erwartungshaltung, das konkrete Produkt auf der Shopseite des Händlers erwerben zu können ...

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