Richter, Anwälte und Inkassounternehmen im Fernsehen – Alles andere als “Reality-Show”

Ach welch “herrliche” Sendungen haben wir doch dem Privatfernsehen zu verdanken. Auf die nachmittäglichen TalkShows, in denen man das Niveau nicht nur mit der Lupe suchen durfte, sondern bei denen von den anwesenden Gästen vermutlich nur ein Bruchteil das Wort fehlerfrei buchstabieren konnte, folgten die “Gerichtsshows”.

In einer Art und Weise, bei der zumindest Juristen die Augen verdrehen dürften, wurden Gerichtsverhandlungen dargestellt, deren Ausgestaltung weit von der Realität entfernt ist. Das fing an mit dem Verhalten der Verfahrensbeteiligten und endete damit, daß bei den Gerichtsshows die Ermittlungsbehörden offensichtlich allesamt unfähig waren, so daß erst im Gerichtssaal die eigentliche Ermittlung und Aufklärung anhand der bislang wohl eher dünnen Aktenlage erfolgte. Die Selbstwahrnehmung der Beteiligten, nach der man dem Zuschauer mit diesen Sendungen auf eine leicht zu verstehende und unterhaltsame Art und Weise Recht und Justiz näherbringt, spricht für sich ...

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