Beamtin, Lehrerin, monatlich bis zu 2 h Mehrarbeit – das geht ja gar nicht

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Fand sie. Und weil sowas gar nicht geht und das Ganze sie auch noch doppelt ungerecht und diskriminierend wegen der Tatsache trifft, dass sie Frau ist, ging sie. Den Rechtsweg. Bis zum Bundesverwaltungsgericht. Und weil der Baden-Württembergische Verwaltungsgerichtshof sie nicht mit der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache bis zum Bundesverwaltungsgerichtshof weiter gehen lassen wollte (und eine andere Revision eh nicht möglich war), ging sie den Weg der Nichtzulassungsbeschwerde. Bis zum BVerwG. Und zwar deswegen: Sie steht als teilzeitbeschäftigte Lehrerin im Dienst des Beklagten. Im Zeitraum von Februar 2006 bis Dezember 2008 musste sie Mehrarbeit von monatlich bis zu zwei Stunden leisten.

(Erschrecken Sie nicht, soooo arm sind tatsächlich Lehrer dran. Beamte. Teilzeitbeamte. Frauen!!)

Ihren Antrag auf Zahlung einer Vergütung für diese Mehrarbeit lehnte der Beklagte ab.

(Reine Sklaverei, das Beamtentum in Deutschland. Unfassbar. Völlige zeitliche Überforderung, ohne Rücksicht auf Verluste. Man wartet auf den Rüffel des Bundesverwaltungsgerichts mindestens in einem Nebensatz auf die fulminante Verletzung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn wegen Burnout-Risiken solcher bis zur Erschöpfung ausgebeuteten Wissensvermittler im Beamtendienst – allein, man wartet vergeblich. Auf die geltend gemachten Mehrmünzen auch. Denn: ……………..)

Widerspruch und Klage blieben erfolglos. Der Verwaltungsgerichtshof hat die Berufung der Klägerin zurückgewiesen. Zur Begründung hat er ausgeführt:

Auch Teilzeitbeschäftigte seien zu einer ihrem Beschäftigungsumfang entsprechend herabgesetzten, ausgleichsfreien Mehrarbeit verpflichtet ...Zum vollständigen Artikel

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