Sozialversicherungspflicht für Kung-Fu-Lehrer

Selbständige Lehrer für Tai Chi und Kung Fu unterliegen der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie sind jedoch keine Künstler im Sinne der Sozialversicherung. Deshalb sind sie, sofern sie keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, als selbständige Lehrer in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig.

Dies hat das Sozialgericht Mainz in einer jüngst veröffentlichten Entscheidung bezüglich eines Klägers entschieden, der in Schulen und Sporthallen die aus der chinesischen Kampfkunst abgeleiteten Bewegungsmethoden unterrichtet. Der Argumentation des Klägers, er sei ein nicht versicherungspflichtiger Künstler, weil im Zentrum der von ihm gelehrten Übungen Formen stehen, die sich aus mehreren Bildern und Einzelbewegungen zusammensetzen und die Darbietungen in Gruppen mit Ballettaufführungen vergleichbar seien, hat sich das Sozialgericht Mainz nicht angeschlossen.

In seiner Entscheidung hat es ausgeführt, der Gesetzgeber habe den Begriff der Kunst nicht abschließend definiert ...

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