Piratenpartei – Alles nur geklaut oder wo geht der Weg hin

Piratenpartei

Am Sonntag ist die Piratenpartei mit 7,4 % in den saarländischen Landtag eingezogen. Dies ist inzwischen der zweite Landtag, den sie gekapert haben. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, deren Partei mit 1,2 % im Saarland abgesoffen ist, behauptet, die Piratenpartei würde die FDP „jenseits ihrer Selbstinszenierung“ kopieren. FDP-Generalsekretär Döring ist der Ansicht, dass das Politikbild der Piraten von der „Tyrannei der Masse“ geprägt sei. Die Masse wird es ihm sicherlich bei den nächsten anstehenden Landtagswahlen danken. Gute Verlierer sehen anders aus.

Die Landtagswahlen in Berlin und im Saarland haben gezeigt, dass die etablierten Parteien entweder keine Netzkompetenzen besitzen oder diese nicht an den Mann bringen können. Auch den grauen Herren / Damen sollte langsam bewusst werden, dass das Internet inzwischen eine gleichwertige Parallelwelt darstellt und die Politik langsam in den Online-Modus wechseln muss. Das Internet darf nicht nur als Überwachungsmöglichkeit (Staatstrojaner etc.) und Datensammelbecken angesehen werden. Eine Homepage, Blog, Facebook- oder Twitter-Account der Parteien und der Politiker genügt nicht, damit das Thema „Internet“ Fahrt im Politikalltag aufnimmt. Die Politik muss sich mit den Problemstellungen des Internets auseinandersetzen. Dazu ist es auch notwendig, dass sich die Politiker mit der Materie halbwegs auskennen, was leider häufig nicht der Fall ist ...

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NDR-Extra3



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