“Isch ‘abe garrrr kein Facebook, isch lese lieberrrrr Kochbücherrrr”

Soso,….ohne Nennung des Passwortes für den Facebook-Account wollen potentielle Arbeitgeber neuerdings dann Bewerber nicht mehr für einen Job in Betracht ziehen? Also: Kein Job ohne Passwort oder schon: kein Bewerbungsgespräch ohne Passwort – und daher pappen Sie am besten gleich auf die Bewerbermappe einen Streifen mit den Namen Ihres FB-Accounts plus Ihr Passwort – Bild oder nicht dazu, in Zeiten der Diskussion der anonymen Bewerbung, ist dann halb so relevant, denn in Ihrem Account sind ja eh alle Bilder, die den neuen Personalchef, viiiiel mehr interessieren. Und dagegen kann man sich *heul* dann womöglich nicht juristisch wehren, wenn man einen Job will? Drama……. Halloo-ooo? Bisschen Hirn bitte mitbringen. Kucken Sie nie Werbung? Kaffee? Beispielsweise. Die ist manchmal sehrrrrr lehrrrreich. Fast so sehr, fast noch mehr als die Sendung mit der Maus.

Die einzig rischtische Antwort auf so ein Ansinnen ist nicht ein juristisch langatmiges Herumeiern, ob man das rausrückt oder nicht und wie man die Ablehnung auch noch rechtfertigt: Männer sagen nein. Und grinsen bestenfalls dazu. Damen sagen in so einem Fall wie Dipolmaten dann entweder nicht nein? Und wenn sie es dennoch wagen, dann bitte immer mit dem gebotenen dreimal dafür Entschuldigen, dass man überhaupt eine Meinung hat, sich damit auch noch zu Wort meldet und ( – ach du liebe Zeit! das zieht ewiges Höllenfeuer nach sich: – ) womöglich zwar recht damit, aber eine andere Meinung, als der Mensch hat, der vor einem sitzt und “Los! Her damit” fordert? Die Damen sehen spätestens jetzt im Geiste schon, wie seine Hand mit der Bewerbungsmappe halb über dem Papierkorb schwebend innehält, vielsagend Damoklesschwert mit der Mappe spielend – Papierritter halt ...

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