Dubai Sports City GmbH & Co. KG: Anleger sollen noch einmal zahlen – aber wofür?

Die Kasse des 2005 gestarteten Dubai-Fonds ist leer. Es kommt noch schlimmer: Seit mehreren Jahren sind keine Bilanzen den Gesellschaftern zur Abstimmung vorgelegt worden, erkennbare Baufortschritte gibt es seit der Einstellung der Bauaktivitäten im Jahre 2010 nicht mehr und notwendige Finanzquellen zu finden ist ganz offensichtlich eine fast unlösbare Aufgabe. Außerdem sollen jetzt die Anleger einen �Zuschuss� leisten: von 6 % der Einlage ist die Rede. Gibt es mehr als nur trübe Aussichten? Es ist höchste Zeit, dass Anleger aktiv werden. In dem Prospekt für die Anleger wurde das Ende des Fonds zum 31. Dezember 2008 prognostiziert; mehr als weitere drei Jahre sind inzwischen vergangen und ein Ende ist bei weitem nicht in Sicht. Der Fondsgeschäftsführer Hendrik Atzert berichtete anlässlich der Gesellschafterversammlung am 27. Februar 2012, dass inzwischen zwei unterirdische Etagen im Rohbaustadium errichtet seien und bis zu fünf der oberirdischen Stockwerke � also noch ein weiter Weg bis zur Fertigstellung aller 24 Obergeschosse. Ein Manko lastet auf dem Fonds: Geldmittel sind ausgegangen, ohne Kredite wird es nicht gehen � und die sind schwer zu bekommen. Viele Versuche der Geschäftsführung, Kreditgeber zu finden, sind gescheitert. So wundert es auch nicht, dass Atzert erklären musste, dass sich auf der Baustelle kein Kran mehr drehen würde; es herrsche Stillstand. Schulden des Fonds sind angewachsen In der Zwischenzeit sind die Schulden erheblich gewachsen. Nach dem nur vorläufig vorliegenden Jahresabschluss 2009 sollen die Schulden gegenüber dem Vorjahr um etwa � 12 Mio. angestiegen sein, der Wert der Investition allerdings nur um rund � 10 Mio., das ergibt nach überschlägiger Einschätzung ein Minus von knapp � 2 Mio.. Am Ende des Jahres 2009 sollen die Schulden etwa � 50,7 Mio. betragen. Die Bestände auf dem Treuhandkonto (=Escrow Account) für das Bauobjekt sollen nach Aussage von Geschäftsführer Atzert fast leer sein ...Zum vollständigen Artikel


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