Optometristen

Augenärzte und ihr Berufsverband sind durch die Satzung zur Fortbildung von Augenoptikern zu Optometristen weder in ihrem Grundrecht auf Berufsausübungsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) noch im Schutzbereich des eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebs (Art. 14 Abs. 1 GG) verletzt.

Mit dieser Begründung hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht eine Normenkontrollklage der Augenärzte und ihres Berufsverbandes Augenärzte e.V. gegen die Satzung der Dresdner Handwerkskammer zur “Fortbildungsprüfung Optometrist” abgewiesen. Bei der Fortbildung zum Optometristen handelt es sich um eine Fortbildung auf dem Gebiet der Augenoptik, die ein zulassungspflichtiges Handwerk darstellt. Optometrie ist die Lehre von den Messungen und Bewertungen von Sehfunktionen. Zum Tätigkeitsfeld eines Optometristen gehören alle Tätigkeiten, die Basis der aktuellen Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk sind. In Deutschland ist der Optometrist kein eigenständiger Beruf. Die von der Dresdner Handwerkskammer geregelte Fortbildung richtet sich insbesondere an Augenoptiker, die ihre Meisterprüfung nach der alten Augenoptikermeisterverordnung bestanden haben, nach der im Bereich der Optometrie nur geringe Kenntnisse verlangt wurden ...

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