Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren

In letzter Zeit häufen sich auf meinem Schreibtisch die Bußgeldverfahren, in denen die Geschwindigkeit des “gemessenen” Fahrzeuges durch Nachfahren nebst Ablesen des Tachometers ermittelt wurde.

Es dürfte nachvollziehbar sein, daß diese Art der Geschwindigkeitsmessung ausgesprochen ungenau ist, so daß sich mögliche wahrscheinliche Meßfehler geradezu aufdrängen. So läßt sich bereits nicht gewährleisten, daß das (häufig ungeeichte) Tachometer hinreichend genau ist und das Tachometer exakt abgelesen worden ist. Um diesen Unwägbarkeiten gerecht zu werden, ist nach der Rechtsprechung ein erheblicher Toleranzabzug vorzunehmen. Uneinigkeit besteht allerdings darin, welche Toleranz anzusetzen ist.

Bei einem ungeeichten Tachometer ziehen manche Gerichte von dem abgelesenen Wert pauschal 20% ab, andere Gerichte “nur” 10-15 %, dafür zusätzlich 7% des Skalenendwertes usw ...

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