OLG Köln: Ausnahmsweise kein Schadensersatzanspruch bei Urheberrechtsverletzung

26.03.12

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Ausnahmsweise besteht bei einer Urheberrechtsverletzung kein Schadensersatzanspruch, wenn der Verbreiter in guten Glauben hinsichtlich der Rechtelage gehandelt hat (OLG Köln, Urt. v. 23.09.2011 - Az.: 6 U 66/11).

Im deutschen Urheberrecht gilt ein strenger Sorgfaltsmaßstab. Auch wenn der Verwender eines Werkes die größtmögliche Sorgfalt an den Tag gelegt hat: Stellt sich im nach hinein heraus, dass eine Rechtsverletzung vorliegt, macht sich der Nutzer schadensersatzpflichtig.

Die Kölner Richter hatten nun einen Ausnahmefall zu beurteilen, bei dem sie eine Pflicht zum Schadensersatz trotz Verletzung des Urheberrechts ablehnten.

Der Kläger war Erbe eines russischen Autors, der zu Lebzeiten unter einem Pseudonym geschrieben hatte ...

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