Offener Brief an den ZDF-Journalisten Herles

Was für ein Verständnis von Demokratie, was für Kenntnisse von Faschismus per defintionem und im politschen, geschichtlichem und gesellschaftlichem Sinne, rechts- wie sonst historisch, decouvriert ein Journalist eines gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Senders wie des ZDF, namentlich der ZDF-Journalist Wolfgang Herles, der nicht die Courage der namentlichen Benennung besitzt, sondern nur, aber doch eben bewusster und beabsichtigter hinreichender Identifizierbarkeit eines anderen in seinen Äusserungen über diesen? Eines anderen, der sich seinerseits ausnahmslos demokratischer und rechtsstaatlicher Mittel bedient und gerichtlich bestätigt zulässigerweise den Schutz der Gesundheit anderer durchsetzt?

Den er identifizierbar nichtnamentlich als “Jungfaschisten” bezeichnet und damit auf eine völlig inakzeptable Weise auf eine Stufe mit Faschismus und Faschisten setzt? So geschehen in der Sendung “Unter den Linden”, die der Sender Phoenix am vergangenen Montag ausstrahlte. Dort hatte der ZDF-Journalist Wolfgang Herles Frankenberger – ohne seinen Namen zu nennen – übel beleidigt. Wörtlich sagte Herles, auf das Phänomen “Wutbürger” angesprochen:“Ich kenne Wutbürger, die mir absolut nicht behagen – nehmen wir diesen wildgewordenen Jungfaschisten, grün angestrichen, der in Bayern ein radikales Rauchverbot per Volksbefragung durchgesetzt hat.”

Presse- und Meinungsfreiheit hat Grenzen. Dazu gehören manche Inhalte und Grenzen beider Freiheiten, für die Herr Herles wohl noch mehr als nur ein wenig Nachhilfe benötigt ...

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