Jungs denken schon früher an ihre Zukunft als Mädchen

Wie wichtig und richtig sind so genannte "Polizeistatistiken", und lohnt es sich, dafür Steuergelder zu verschwenden? Und, wie kann man es verhindern, dass solche Statistiken immer wieder den schalen Beigeschmack haben, dass sie schon über die Fragestellung auf aus Polizeisicht gern gesehene Ergebnisse ausgerichtet sind. Vermutlich -leider- gar nicht!

681 Straftaten verzeichnete die Polizei im vorigen Jahr, 43 mehr als 2010 (plus 6,7 Prozent). Die Zahl der minderjährigen Tatverdächtigen sank um 5 auf 557 (minus 0,9 Prozent). Auch die Zahl der jugendlichen Intensivtäter ging von sechs auf fünf zurück.

Solch ein Unsinn, wenn man nicht zunächst ermittelt, ob sich die Einwohnerzahl insgesamt und insbesondere bei Minderjährigen verändert hat, und, was soll das Zählen von "Tatverdächtigen", ohne mitzuteilen, bei wievielen dieser "Verdächtigen" sich der Verdacht nun gerade nicht bestätigt hat. Wie kann man "Straftaten" und "Verdächtige" in einen Topf werfen? Äpfel - Birnen - Prinzip verstanden, Herr Statistik-Wachtmeister?

Rausgeschmissenes Geld!

Entscheidend und positiv ist aber, dass an dieser speziellen Statistik, um die es geht (Verdächtige Polizei in Salzgitter) aufgezeigt wurde, dass Jungs schon früh an ihre Zukunft, ihre Geschicklichkeit und an kulturell gewachsene Freiräume denken, während Mädchen völlig kritiklos nur Konsum, Äußeres und ihre Schminke im Kopf haben ...

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