Steuererklärung auch formell nicht leicht!?

Klar, die Steuererklärung mag keiner gerne machen. Die Formulare werden immer üppiger und undurchsichtiger. Was 1993 noch auf ein A3 Formular (sog. Mantelbogen) ging, benötigt heutzutage schon neben dem A3 Formular drei zusätzliche A4 Formulare (Anlagen Kind, Vorsorgeaufwand, Unterhalt). Von den Formularen für Unternehmern ganz zu schweigen (bei Personengesellschaften seit 2001 extrem ausgebaut). Gleichzeitig werden amtliche Vordrucke nicht mehr mit der Post an die Steuerpflichtigen verteilt (spart Porto beim Fiskus) und wer nicht Elster'n will, der druckt Formulare dann eben am heimischen Drucker aus (den Service bietet ja jede Steuersoftware). Während noch jüngst die Qualität von einfachen Tintenstrahlern genügte und jeder Pflichtl sich über den enormen Grünverbrauch wunderte, sind die Qualitätsansprüche der Finanzverwaltung gestiegen. Wenn schon noch Formulare in Papier eingereicht werden, sollen diese wenigstens eingescannt werden können. Da sich das Gesetz zur Frage der Qualität der Formulare bedeckt hält
§ 150 Abs. 1 AO: Die Steuererklärungen sind nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abzugeben, (...).
hat hierzu schon letztes Jahr das BMF Stellung bezogen:
Die Verwendung nichtamtlicher Vordrucke (...) ist zulässig, wenn diese in der drucktechnischen Ausgestaltung (Layout), in der Papierqualität und in den Abmessungen den amtlichen Vordrucken entsprechen ...
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