Eigentlich offensichtlich

Die Grundsicherung für Arbeitslose nach dem Sozialgesetzbuch II. Buch (§ 1 SGB II) soll es nach dem Wortlaut des Gesetzes
Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.
Umgangssprachlich wird diese Grundsicherung nach dem Vorsitzenden der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, Peter Hartz, als Hartz IV bezeichnet. Diese Kommission sollte, noch unter Kabinett Schröder I, Vorschläge zur Reform der Arbeitsmarktpolitik und insbesondere der Arbeitsvermittlung ausarbeiten, welche dann auch später durch die Gesetzgebungspakete Hartz I-IV (hence the name) größtenteils umgesetzt wurden. „Hartzen“ hat es gar zum Jugendwort des Jahres 2009 gebracht. Das ganze Verfahren und insbesondere die Höhe der Regelbeiträge haben seitdem für weiträumige Kritik in fast allen gesellschaftlichen Schichten und Institutionen, bis hin zum Bundesverfassungsgericht, gesorgt. Auch die Arbeitsagenturen und deren Umgang mit Beziehern der Grundsicherung waren oftmals Adressaten nicht ganz unberechtigter Kritik, besonders wenn man sich den Gesetzeszweck oben noch einmal vor Augen führt ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK