Arbeitsunfall auf der Bowlingbahn?

Verletzen sich Arbeitnehmer auf eine Marketingveranstaltung eines Kunden beim Bowling, ist dies nicht automatisch ein Arbeitsunfall. Nur wenn der Arbeitgeber zuvor die Teilnahme ausdrücklich gewünscht hat, stehen Beschäftigte bei einem Unfall unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, entschied das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt in Halle in einem am Freitag, 23.03.2012, bekanntgegebenen Urteil (AZ: L 10 U 31/08).

Hintergrund des Rechtsstreits war der Unfall eines Arbeitnehmers auf einer Marketingveranstaltung eines Kunden. Der Kläger hatte zusammen mit Kollegen zuerst an einer Produktschulung teilgenommen. Anschließend hatte die Fremdfirma die Beschäftigten zum Abendessen und zum Bowling eingeladen.

Dort konnte der Kläger auch zeigen, was ein gelungener Bowlingwurf ist ...

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