Trennung von Stadt und Kirche – Privatleben der KiGa-Leiterin hat Folgen

Erst für die Leiterin des Kindergartens. Dann für die katholische Kirche als Träger des Kindergartens und Vertragspartner der Stadt. “Kündigst Du ihr, kündigen wir Dir.” Könnte man es als Nenner zusammenfassen. Kirche schiesst sich damit ihr Eigentor. Und sich selbst ins Aus bei der Aufgabe als Kindergartenträger. Weil sie ihre Position nicht aufgeben will bei Sitten- und Glaubenslehre und Trennung und Scheidung ihrer Mitarbeiter. Wenn das erst mal Schule macht. Bei Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen, bei denen die Kirche mit Städten Verträge haben. Was ist da passiert?

Die Leiterin eines Kindergartens trennte sich von ihrem Ehemann nach erfolglosem Versuch der Rettung der Ehe auch nach Paartherapie, zog aus und etwas später beim neuen Partner ein. Sie wissen, was dann passiert. Wenn es……..ja, wenn es ein katholischer Kindergarten ist. Das Stichwort heisst “Tendenzbetrieb”. Die katholische Kirche entliess daraufhin die Leiterin des Kindergartens, welche die Einrichtung seit neun Jahren leitete, offenbar zu völligen Zufriedenheit der Eltern. Der Kindergarten ist offenbar sehr beliebt. Bei ihrem Arbeitgeber wurde sie damit aber aus Sicht der Kirche untragbar als Kindergartenleiterin. Ihr wurde angeboten, zu einem Kindergarten eines anderen Orts zu wechseln. Das aber lehnte sie ab – und erhielt eine Kündigung zum 31. Juni 2012, weil sie gegen kirchliche Grundsätze verstoßen habe. Eine katholische Ehe sei bis zuletzt von Treue geprägt, in einer Stellungnahme des Kirchengemeindeverbandes heißt es – Berichten zufolge – damit habe die Mitarbeiterin ihren Arbeitsvertrag mit der katholischen Kirche gebrochen ...

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