Hohes Gericht, nehmen Sie bitte meine Anträge nicht so ernst!

Am 15. Verhandlungstag einer Schwurgerichtssache erhält der Staatsanwalt das Wort zum Schlussvortrag.

Er beginnt ihn mit dem Versuch, sich durch speichelleckerisches Lob in Richtung Kammer deren Wohlwollen zu sichern (wäre ihm bestimmt besser gelungen, wenn die Anklage nicht so schlampig verfasst worden wäre). Er versteigt sich dann jedoch zu der Äußerung, das Gericht werde schon den richtigen Mittelweg zwischen den Anträgen der Staatsanwaltschaft und den zu erwartenden Anträgen der Verteidigung finden. Ich dachte zunächst, ich hätte mich verhöhrt. Aber nein, er meinte das tatsächlich so ...

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