Der TÜV - ein Erlebnisbericht

Unser heutiger Gastautor ist Moppedfahrer. Naja, so einer von der Sorte, die sich die Absätze an ihren Schuhen schon dann abfahren, wenn ein Ordnungsbeamter einen Warnhinweis auf die in 200 Meter entfernte Kurve aufgepfählt hat. Schräglage zum Aufsetzen braucht das amerikanische Alteisen ohnehin nicht.

Deswegen ist es auch schwierig, den begehrten Papperl auf Backblech zu bekommen. Wie er sich mit solchen Schwierigkeiten arrangiert hat, berichtet ein TÜV[*]-geplagter V2-Treiber:

Meine musste ja letztens zum „TÜV“. Da in der Wilhelmstraße ‚ne neue Prüfstelle [**] aufgemacht hat, dacht ich mir ... kannste ja mal probieren. Also hin. Der Prüfer war völlig aus dem Häuschen - sein erstes Mopped dieses Jahr und dann auch auch bei diesen Temperaturen....

Ikke (Denk): Halloooo - wat is’ ‚n das für Warmduscher. Drei Grad über Null, Sonne, trocken - reicht doch

Also Abgasprüfung .... die „Oma“ brabbelt so vor sich hin, damit sie auf Temperatur kommt. Der Typ kommt mit einen Laptop an und fragt wo der „OBUD-Anschluss“ ist.

OK.

Ikke (Sprech): „Öhmm Meister, die hat ‚n Kickstarter, zwei Vergaser, ‚n manuellen Choke und ‚ne Regulierungsschraube für den Leerlauf ... dat is’ ‚n Mopped und kein fahrender Taschenrechner.“

Macht „Meisterchen“ grosse Augen, packt den „Läppi“ weg und fummelt am grossen Computer rum. Nach _FÜNF_ Minuten findet er endlich die „Oma“. Plappert aber zwischendurch nur Müll. Stellt also den Absaugtricher hinter die Möhre ..... Abgasbelastung und so .... Ok - die brabbelt zwar schon seit rund acht Minuten vor sich hin ... aber wenn er der Meinung ist, dat bringt noch wat .... soll er machen.

Er macht ... und quatscht ... und quatscht und vergisst glatt den zweiten Auspuff ...

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