Bundestag: Die Anhörung im Umweltausschuss zur laufenden Solar-Gesetzesnovelle

• von MdB Hans-Josef Fell • "Note 6" und "in der Praxis nicht umsetzbar" - so eine Auswahl der Urteile der Experten in der heutigen Anhörung im Umweltausschuss zur geplanten Solar-Gesetzesnovelle. Nicht nur den Sachverständigen, sondern auch vielen in den schwarz-gelben Reihen wird wohl mittlerweile klar, dass der Gesetzentwurf von den Ministern Röttgen und Rösler voller Ideologie und handwerklicher Mängel steckt. Heftige Kritik gab es an dem sogenannten Marktintegrationsmodell. Ein Teil des Solarstroms soll künftig nicht mehr vergütet werden soll. Selbst die Vertreterin des Energieversorgerverbandes BDEW ließ kein gutes Haar daran. Der Verband und seine Mitglieder sehen einen absehbar hohen bürokratischen Aufwand, der sich in hohen Kosten für die Energieversorger niederschlägt. Kleinere Netzbetreiber könnten diesen Aufwand gar nicht leisten. Auch die anderen Experten sahen bei diesem neuen Modell zusätzliche Kosten, auch auf der Seite der Anlagenbetreiber, die mit hohem Aufwand das machen sollen, was sie sowieso tun wollen - den Solarstrom vor allem selbst verbrauchen. Laut Karl-Heinz Remmers von der Solarpraxis ist die Novelle ein K.O.-Kriterium für den Investitionswillen von Banken ...Zum vollständigen Artikel

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