Banker verrät Kundengeheimnis

Die britische Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) hat einen Banker zu einer Strafzahlung in Höhe von 210.000 Pfund (252.000 Euro) verurteilt.

Der Mann hat einem Fondsmanager am Telefon vertrauliche Kundeninformationen gegeben. Dabei ging es um die Übernahme eines deutschen Unternehmens durch einen Kunden der Bank. Laut FSA sei dadurch eine Grenze überschritten worden. Sein Verhalten läge deutlich unter dem Standard, der von leitenden Marktprofis zu erwarten sei.

In der Stellungnahme sagte ein Sprecher der Bank, der Vorfall sei sehr bedauerlich. Um die Entscheidung der Finanzaufsicht zu unterstützen, sei auch intern ein Bußgeld gegen den Banker verhängt worden.

( Quelle: Financial Times Deutschland online vom 13.03.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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