Auf Existenzgründer kommen höhere Kosten für die soziale Absicherung zu

Das Bundesarbeitsministerium plant nach eigenen Angaben zur Bekämpfung der Altersarmut eine Rentenversicherungspflicht für Selbstständige einzuführen. Momentan ist nur eine Minderheit der Selbstständigen überhaupt dazu verpflichtet, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern. So etwa Angehörige der freien Berufe wie Anwälte, Architekten und Ärzte, die in den jeweiligen berufsständischen Versorgungswerken versichert sind. Dem Rest blieb es bisher selber überlassen, ob und wie sie für ihr Alter vorsorgen wollten.

Das wird sich ab 2013 ändern: In einem Eckpunktepapier, das sowohl der Süddeutschen als auch der Berliner Zeitung vorliegt, plant das Bundesarbeitsministerium, ab nächstem Jahr die Selbstständigen gesetzlich dazu zu verpflichten, sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die jungen Selbstständigen gelegt: die gesetzlichen Regelungen sollen insbesondere für die unter 30jährigen gelten, nur abgeschwächt für diejenigen zwischen 30 und 50 Jahren und gar nicht für die über 50jährigen.

Was wird das kosten? Das Ministerium sieht eine monatliche Beitragszahlung von 250 bis 300 EUR monatlich plus 100 EUR für eine Absicherung gegen Erwerbsminderung vor, um eine Zusatzrente zu erreichen, die oberhalb der Grundsicherung im Alter liegt. Diese beträgt momentan etwa 700 EUR / Monat.

Gibt es Ausnahmen? Ja ...

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