Spielerberater und Spielervermittler

Die Branche der Spielerberater hat einen schlechten Ruf. Ihnen wird oftmals Geldgier und Eigennutz statt der Interessenvertretung von Spielern unterstellt. Wie unterscheidet sich überhaupt ein Spielerberater vom Spielervermittler und wer darf eigentlich Spieler beraten.

1. Der Spielervermittler

a) Rechtsnatur

Von der FIFA und dem DFB gewollt ist der lizensierte Spielervermittler.

Spielervermittler ist, wer regelmäßig und gegen Entgelt Spieler mit einem Verein zur Begründung eines Arbeitsverhältnisses beziehungsweise zwei Vereine zur Begründung eines Transfervertrages zusammenführt. (Definitionen Nr.1 Fifa Regelement Spielervermittler )

Rechtlich gesehen ist die Tätigkeit eines Spielervermittler ein Maklervertrag, die von ihm zu erbringende Leistung besteht allein darin dem Spieler die Möglichkeit zu einem Vertragsschluss zu verschaffen. Wie der Immobilienmakler zwischen Mieter und Vermieter, stellt der Spielervermittler also den Kontakt zwischen Spieler und Verein her. Im Erfolgsfall winkt dann eine Provision. Der Vermittlungsvertrag muss dabei schriftlich abgeschlossen werden und darf eine Länge von höchstens zwei Jahren haben, die dann im Bedarfsfall verlängert werden kann (Art.19 Nr.1-3). Die Vermittlungsgebühr ist grundsätzlich vom Auftraggeber zu zahlen (meistens der Spieler). Im Vertrag selber, aber auch nach Abschluss der betreffenden Transaktion kann der Spieler allerdings den Verein schriftlich dazu ermächtigen, in seinem Namen eine Zahlung an den Spielervermittler zu leisten. (Art.19 Nr.4). Meistens übernimmt der Verein die Kosten für die Spielerübermittlung. Ein Standardvertrag ist übrigens im Anhang 3 der FIFA Reglements enthalten.

b) Vergütung

Der für Spielervermittler wichtigste Artikel ist wohl Art.20 Nr ...

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