Mehr Unternehmen können EEG-Umlage reduzieren

(c) BBH

Unternehmen des produzierenden Gewerbes (und Schienenbahnen) können ihre EEG-Umlagebelastung auf bis zu 0,05 Ct/kWh reduzieren. Dazu dient die so genannte besondere Ausgleichsregelung nach §§ 40 ff. EEG. Sie verfolgt den Zweck, die Stromkosten der Unternehmen zu senken und so ihre internationale bzw. intermodale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Der Gesetzgeber hat die Anforderungen an Unternehmen, die die besondere Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen wollen, zum 1. Januar 2012 geändert:

Zum einen können künftig Unternehmen des produzierenden Gewerbes die Regelung dann in Anspruch nehmen, wenn ihr Strombezug im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr an einer Abnahmestelle mindestens 1 GWh betrug. Bislang waren es mindestens 10 GWh. Außerdem muss das Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung des Unternehmens nunmehr nur noch mindestens 14 Prozent statt bisher mindestens 15 Prozent betragen. Mit dieser Änderung dürften zukünftig deutlich mehr Unternehmen des produzierenden Gewerbes von der EEG-Umlagebegrenzung profitieren als bisher ...

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