EEG aktuell: BAFA erklärt Änderungen bei der Besonderen Ausgleichsregelung

Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ergeben sich bei der Besonderen Ausgleichsregelung wesentliche Änderungen im Hinblick auf die Antragsberechtigung und das Antragsverfahren. Als Unterstützung im Vorfeld der Antragstellung stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Beteiligten des Verfahrens ein neues » Merkblatt für Unternehmen des produzierenden Gewerbes zur Verfügung. Dieses Merkblatt enthält aktuelle Informationen zum Antragsverfahren für das Jahr 2012. Eine wesentliche Neuerung betrifft die Antragstellung im Jahr 2012. Ab dem 1. April 2012 können Anträge erstmals ausschließlich elektronisch über das Online-Portal ELAN-K2 beim BAFA eingereicht werden. Antragstellende Unternehmen müssen sich für die Nutzung des Online-Portals beim BAFA registrieren. Inhaltlich wurde durch die Gesetzesnovellierung der Grenzwert für die Strommenge pro Abnahmestelle, ab der eine Begrenzung der EEG-Umlage gewährt werden kann, von 10 GWh auf 1 GWh gesenkt. Zudem wurde auch der Grenzwert für die Relation der vom Unternehmen zu tragenden Stromkosten zur Bruttowertschöpfung nach der Fachserie 4, Reihe 4.3 des Statistischen Bundesamtes, bezogen auf das Unternehmen bzw. den selbständigen Unternehmensteil, von 15 % auf 14 % vermindert. Zukünftig kann die Zertifizierung des Energieverbrauchs und dessen Minderungspotential bis zur Antragstellung erfolgen. Unternehmen mit einem Stromverbrauch von insgesamt unter 10 Gigawattstunden müssen keine Nachweis über die erfolgte Zertifizierung erbringen ...Zum vollständigen Artikel


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