Kinderlärm von Spielplätzen

Die in Nachbarschaft zu einer Kindertagesstätte wohnenden Personen müssen die Geräuscheinwirkungen, die durch die Benutzung eines Spielplatzes auf dem Gelände der Tagesstätte entstehen, grundsätzlich hinnehmen. Es handelt sich bei diesen Geräuscheinwirkungen im Regelfall um keine schädliche Umwelteinwirkung.

So hat das Landgericht Braunschweig in dem hier vorliegenden Fall entschieden, in dem die Eigentümer eines Wohnhauses in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Kindertagesstätte sich gegen die Lärmbelästigung wehren, die vom Kinderspielplatz und Außenspielgelände der Tagestsätte ausgehen. Betreiberin der Kindertagesstätte und Beklagte ist eine katholische Kirchengemeinde aus Wolfsburg. Die Kläger halten die Lärmbelästigung für unzumutbar.

Nach Auffassung des Landgerichts Braunschweig sind die Kläger verpflichtet, die Geräuscheinwirkungen, die durch die Benutzung des Spielplatzes entstehen, zu dulden. Aufgrund der Einführung der am 20 ...

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