Der sofort vollziehbare, aber nicht umgesetzte Planfeststellungsbeschluss

Be­ab­sich­tigt der Vor­ha­ben­trä­ger bei einem ge­setz­lich so­fort voll­zieh­ba­ren fern­stra­ßen­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss nach dem Bau­ab­lauf­plan wäh­rend eines län­ge­ren Zeit­raums (hier: rund 17 Mo­na­te seit Be­schluss­da­tum) keine bau­li­chen Voll­zugs­maß­nah­men, son­dern le­dig­lich die Um­set­zung punk­tu­el­ler na­tur­schutz­fach­li­cher Vor­ab­maß­nah­men, be­steht kein öffent­i­ches In­ter­es­se an einer so­for­ti­gen Voll­zie­hung des Be­schlus­ses in sei­nem vol­len Um­fang. In einem sol­chen Fall liegt es nahe, die so­for­ti­ge Voll­zie­hung be­reits sei­tens der Planfeststellungs­be­hör­de von Amts wegen gemäß § 80 Abs. 4 Satz 1 VwGO auf diese Vor­ab­maß­nah­men zu be­schrän­ken und sie im Üb­ri­gen aus­zu­set­zen ...

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