Copyright Cops in den USA – Kein Datenschutz beim Download

Während die Deutsche Musik- und Filmindustrie illegale Downloads seit Jahren über das Abmahnungwesen bekämpft, setzen die Amerikanischen Kollegen neue Maßstäbe.

Nachdem der “Stop Online Piracy Act” (SOPA) in seiner ursprünglichen Form bekanntlich nicht mehr weiterverfolgt wird, werden in den USA demnächst seitens der Provider alle getätigten Downloads auf illegale Inhalte hin gefiltert.

Alle großen Provider dabei

Die großen amerikanischen Interprovider (ISPs) wie Comcast, Cablevision, Verizon und Time Warner Cable haben sich mit der Recording Industry Association of America (RIAA) und der Motion Picture Association of America (MPAA) auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Danach sollen sämtliche über die Leitungen der Provider getätigten Downloads daraufhin gefiltert werden, ob es sich bei den Daten um Filme oder Musik handelt, die aus illegalen Quellen stammen.

Jeder Download ist betroffen

Darüber wie die Filterung technisch umgesetzt werden soll, sind bislang wenige Informationen verfügbar. Es steht aber fest, dass jeder Kunde, der die Leitungen der genannten Provider für seine Internetaktivitäten nutzt, ab diesem Sommer voll überwacht wird. Da es sich bei diesen Anbietern um die größten der USA handelt, dürfte nahhezu jeder Internetsurfer davon betroffen sein ...

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