Hannover 96: muss man vor respektlosen Bayern Respekt haben?

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Am nächsten Wochenende müssen meine Roten Riesen in München spielen. Die dortigen “Mir san mir” haben gestern die Hertha abgefertigt, und zwar heftig. Um so bitterer für die im Abstigeskampf steckenden Hauptstädter, dass die Bayern sich während der mehr als einseitigen Partie ungeheuerlich respektlos aufführten – typisch Bayern eben.

Vor einem Freistoß in der 26. Minute spielten Franck Ribéry und Toni Kroos Schnick-Schnack-Schnuck (oder auch Ching-Chang-Chong) um die Ausführung. Ribéry gewann – und schoss in die Mauer (6:0 gegen Hertha: Ribéry und Kroos spielen Schnick-Schnack-Schnuck – FC Bayern – Abendzeitung München).

So etwas ist dem Gegner gegenüber mies und gemein. Und es zeigt, dass diese Truppe nicht in der Lage ist, respektvoll mit ihren Gegnern umzugehen – ein Respekt, den insbesondere die Vereinsführung des FC Bayern bei jeder Gelegenheit aggressiv-grosssprecherisch oder weinerlich-leidend einfordert.

Und gerade Franck Ribéry gehört ja nun wirklich nicht zu den Sympathieträgern der Bundesliga – auf und neben dem Platz. Für sein Aussehen kann er nichts (ein Verkehrsunfall mit 2 Jahren und die daraus resultierenden Verletzungen sind schlimm und bringen ihm uneingeschränkt mein Mitgefühl), aber für sein Verhalten auf dem Platz schon: fallsüchtig, kartenfordernd, Foul spielend, so kennt man den Franzosen zwischen den genialen Momenten, die sein Spiel sicherlich ebenfalls kennzeichnen.

Und ausserhalb des Platzes führte der Ehemann und Vater nicht immer ein Leben, für das man ihm Respekt zollen sollte: 2010 wurde bekannt, dass Ribéry anlässlich seines 26. Geburtstages am 7. April 2009 die Dienste der damals minderjährigen Gelegenheitsprostituierten Zahia Dehar in Anspruch genommen hatte. Ribéry bestätigte den Kontakt, sagte aber, er habe ihr tatsächliches Alter nicht gekannt. Zudem gab Ribéry an, für den Sex mit ihr nicht bezahlt zu haben ...

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