Gebrauchtwagen-Betrug im Internet

Die Polizei Marburg-Biedenkopf sucht nach einem Mann, der im Internet Gebrauchtwagen anbot und sich wegen Betrugs zu verantworten hat.

Nach den Feststellungen der Polizei gab sich der Betrüger als „Emil Meier“, Mitarbeiter eines Unternehmens in München aus. Per Internet bot er einem hessischen Autohaus-Inhaber besonders günstige Gebrauchtwagen an. Der Geschäftsmann sollte den Kaufpreis vorab auf ein Konto überweisen. Dies machte ihn misstrauisch und er fand heraus, dass die Hypothekenbank, bei der der Täter angeblich arbeitete keine Niederlassung in München hatte und auch keinen Mitarbeiten mit diesem Namen. Daraufhin erstattete der Mann Anzeige.

Im Zuge der Ermittlungen fanden die Polizeibeamten heraus, dass auch ein Konto mit gefälschten Ausweispapieren auf diesen Namen eröffnet wurde. Auf dem Konto befand sich ein fünfstelliger Betrag, den die Polizei sicherstellte.

( Quelle: Leipziger Volkszeitung online vom 06.03.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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